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Schulleiter: Kongress nicht schulbezogen
In seinem Resümee bemängelt Horst Homburg, Schulleiter der Herderschule Lüneburg, dass die Vorträge des Kongresses größtenteils nicht schulbezogen seien. Er ist nach unseren Recherchen der einzige Schulleiter, der am Kongress „Zukunft Lernen“ teilnimmt. Die Vorträge seien häufig nur methodologisch und nicht didaktisch. Meist fehle es an konkreten Anwendungsbeispielen.
Homburg ist skeptisch, ob es zu den prognostizierten Zeitersparnissen durch E-Learning kommen werde. Er gibt zu bedenken, dass dieser Punkt hauptsachlich von der Lernbereitschaft der Schüler abhänge. Es könne auf jeden Fall die Motivation zum Lernen neu geweckt werden.
Als einen positiven Aspekt des E-Learnings führt er die Möglichkeit an, dass Lösungen von neuralgischen Problemen im Unterricht durch gute Medien standardisiert werden können. Schulisch-thematische Probleme, die häufig den Schülern im Wege stehen, könnten durch spezielle Trainingsprogramme beseitigt werden.
In der Finanzierung sieht Homburg kein Problem. Langfristig könne es sogar preisgünstiger werden, da die Programme vielfach eingesetzt werden könnten.
(31.01.2002, 14:38, Christopher Hultsch)
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Discofieber ohne MP
Nachdem gestern auch der letzte Stand das Licht ausgemacht hatte, traf man sich, um geschlossen in einer „extra gecharterten“ S-Bahn in das Lokal zu fahren. Dort fand die Abendveranstaltung des Ministerpräsidenten Sigmar Gabriel statt. Die Herren brauchten den Anzug gar nicht erst in den Schrank zu hängen und die Damen kramten das „kleine Schwarze“ raus. Wider Erwarten blieben die langweiligen Vorträge aus. Stattdessen überraschte der Veranstalter mit moderner Dekoration, Nebelmaschinen und einem DJ, der für Stimmung sorgte (ein Gast bestätigte: „groovy Mucke“). Auch das Buffet ließ keine Wünsche offen. Passend zum Thema des Kongresses „Zukunft Lernen“ lief auf einer großen Leinwand der Film „Zurück in die Zukunft“ mit Michael J. Fox. Auf Sigmar Gabriel warteten wir allerdings vergeblich, da er „anderweitigen Verpflichtungen“ nachgehen musste. Die Tanzfläche blieb nicht lange leer und die Musikauswahl reichte von der Vergangenheit, über die Gegenwart bis in die Zukunft. Die Stimmung war sehr gut und besonders wir Lüneburger ließen es uns nicht nehmen, unseren Spaß zu haben. „Die Stimmung bebte und die Tanzfläche krachte! Es war echt genial“, so Cordi, eine unserer Redakteurinnen.
Um halb zwölf fuhr dann leider schon die für uns reservierte S-Bahn zum Messegelände. Von dort aus ging es weiter zu unserem Hotel, wo sich die Einen zur Ruhe begaben, die Anderen noch bis tief in die Nacht feierten.
Auch dieser Abend trug dazu bei, dass dieser Kongress und unsere Zeit in Hannover zu einem unvergesslichen Ereignis werden.
(31.01.2002, 11:31, Carolin Stamp)
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Update zum Anfang des zweiten Tages...
Guten Morgen,
damit wir Sie heute wieder mit aktuellen Berichten zum Geschehen im Kongress ZUKUNFT LERNEN versorgen können, haben wir uns in neuer Frische wieder hier an unserem Arbeitsplatz versammelt.
Die Anzüge sitzen, alle Schilder und Presseausweise sind festgemacht und natürlich laufen die Laptops schon auf Hochtouren.
Der Saal ist allerdings noch relativ leer, was sich aber bestimmt in kurzer Zeit ändern wird. Wahrscheinlich sind die meisten Kongressbesucher schon in den Foren, um sich die ersten Vorträge anzuhören...
Heute können Sie sich auf ein Bericht über Professor Hans Kaminski aus Oldenburg freuen.
„Wir freuen uns auf das Interview mit Herrn Elz von der Telekom“, fügt Nina Horn hinzu.
Außerdem wird Cordi, die rasende Reporterin, über Professor Dr. Detlef Müller-Böling berichten.
(31.01.2002, 10:41, Sonja Beck)
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